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O Jardim Portuguese
Im Hinterland, auf 600 m Höhe, wo es im Sommer kühler und die Regenmenge deutlich höher ist, steht dieser kräftige Kakibaum, Diospyros kaki, im Herbst voller reifer Früchte. Der Kakibaum ist auch bei uns ausreichend hart, benötigt jedoch lange heiße Sommer zur Ausbildung genießbarer Früchte. Zudem braucht es viele Jahre, bis ein in Zentraleuropa ausgepflanzter Baum zur Fruchtreife gelangen kann:



Butia capitata in einem privaten Garten: herbstliche Blüte mit großen reifen Früchten, die lecker schmecken, ähnlich Aprikose und sowohl roh gegessen werden können, als auch als Gelee zubereitet werden. Daher der Name Geleepalme. Es ist die zweithärteste Fiederpalme. Für unser Klima sind nur Selektionen zum Auspflanzen geeignet. Das abgebildete Exemplar ist etwa 15 Jahre alt und fruchtet auch als Einzelpalme, da sie einhäusig ist:



Chorysia speciosa, ein echter tropischer Baum, dessen Stamm mit dichten, kräftigen Dornen besetzt ist und an ausreichend sonniger Stelle mit entsprechender Wässerung während des Sommers zur Blüte gelangt:



Und ein für den Mittelmeerraum typischer Baum: Eriobotrya japonica, die Wollmispel. Ursprünglich stammt die Wollmispel aus Asien und ist kein einheimisches mediterranes Gehölz. Das Bild zeigt einen gesunden, gepflegten Baum mit voller, dichter Krone. Durch die oft am Mittelmeer vernachlässigte Pflege finden sich selten derart schöne Exemplare. Selbst in der Topfkultur lassen sich bei optimalsten Pflegebedingungen kaum solch dichte Wuchsformen verwirklichen:



Sabal palmetto, blühfähiges Exemplar mit 3 m hohem Stamm in einem privaten Garten. Zum Auspflanzen in Zentraleuropa nur bedingt geeignet, da Sabal palmetto empfindlich auf winterliche Feuchte und zu lange Fröste reagiert. Mit Schutz in den wintermilden Regionen können experimentierfreudige Exotengärtner einen Versuch wagen, besser und sicherer ist die Haltung als Kübelpflanze. Die Proportionen des abgebildeten Exemplares werden bei uns wohl kaum erreichbar sein:



Häufig am Mittelmeer kultiviert, aber kein einheimischer Baum: Punica granatum, der Granatapfel. Teilweise ist er schon aus der Kultur entflohen und bildet im Umland der Kulturflächen kleine ausgewilderte Bestände. Bei der Freilandhaltung in Mitteleuropa ist Punica granatum laubabwerfend, im Mittelmeerraum halbimmergrün. Zur Fruchtbildung kommt es bei uns nur an Kübelpflanzen, während am Mittelmeer die Pflanzen jedes Jahr reichlich Früchte tragen. Das abgebildete Exemplar hat die Ernte zwar schon hinter sich, verdeutlicht aber sehr gut den gedrungen baumförmigen Wuchs:



Poncirus trifoliata, die Bitterorange, wird neben vielen anderen Zitruspflanzen erfolgreich in den südlichen Bereichen des Mittelmeers kultiviert. Poncirus trifoliata nutzt man meistens als Zierpflanze, die Früchte werden manchmal zu Gelee verarbeitet, da sie größtenteils Kerne und nur sehr wenig Fruchtfleisch enthalten. In unserem Klima ist die Bitterorange laubabwerfend und vollständig hart. Im Hintergrund eine Chamaerops humilis:




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