Startseite 
Sukkulenta
Mit 4-5 m Höhe ist diese Furcraea macdougalii schon sehr imponierend, wenn man die Wedel der gleichhohen Phoenix canariensis daneben sieht. Diese Art bildet einen breiten, kräftigen Stamm und wird bis zu 7 m hoch. Leider ist sie nicht fürs Freiland bei uns geeignet:



Zwei Dasylirion acrotrichum im Vorgarten eines Privathauses. D. acrotrichum ist der am Mittelmeer am häufigsten kultivierte Rauhschopf. Er wächst relativ schnell, bildet einen Stamm und hat eine symmetrische Form. Das rechte Exemplar hat in diesem Sommer geblüht. Leider ist dieser Dasylirion für unser Klima nicht geeignet, da Fröste in Verbindung mit Feuchtigkeit zu Fäulnis führen. Unter trockenen Bedingungen würden aber -12°C ohne weiteres von älteren Exemplaren, wie z.B. bei den abgebildeten, toleriert:



Agave gentryi, eine eher empfindliche Art, die für Mitteleuropa nicht im Freiland geeignet ist. Mit einer Größe von 120 cm ist dieses Exemplar beinahe schon gewaltig:



Yucca rostrata, selten kultiviert. Dieses Exemplar steht in einem privaten Garten. In unserem Klima ist Yucca rostrata winterhart, sofern ein gut drainierender Boden gewählt wird:



Agave havardiana, eine gut frostharte Agave, die etwas empfindlich auf Feuchtigkeit reagiert. In der Freilandkultur mit winterlicher Abdeckung im hochdrainierten Beet auch bei uns möglich. Das abgebildete Exemplar ist ca. 40 cm im Durchmesser und zeigt die typischen Merkmale: konkave Oberfläche und konvexe Unterfläche, weit abstehende randständige Zähnelung, graugrüne bis dunkelgrüne Färbung:



Agave desertii, eine gering frostharte Agave, die sich kaum für unser Klima eignet, jedoch in wintermilden Regionen mit Regenschutz versucht werden könnte. Typisch ist das schmale Blatt und die grau-blaue Blattfärbung. Die randständigen Zähnchen können leicht abgebrochen werden:



Hechtia ghiesbreghtii, eine Erdbromelie aus San Louis Potosi, Mexiko, wo sie bis auf 3.000m Höhe vorkommt. Dies verspricht eine gewisse Frosthärte, obwohl es noch nie getestet wurde. Allerdings wird die Toleranz auf zuviel Feuchtigkeit wahrscheinlich sehr gering sein. Sie wächst im selben Habitat wie Beschorneria septentrionalis ( "Falsche Rote Agave" ) und diese ist fast voll winterhart! Hechtia ghiesbreghtii ist eine hochdekorative exotische Pflanze, die durch ihr skurilles Wachstum ein Blickfang ist:



Furcraea longaeva, leider wahrscheinlich kaum hart, dennoch ein sehr dekorativer Exot. Furcraea sind yucca-ähnliche, immergrüne Exoten, die bis zu 4 oder 7 m Höhe erreichen können:



Agave mckelveyana, eine frostharte Agave, die es bis Z 7 aushalten dürfte, jedoch empfindlich auf Feuchtigkeit reagiert. Das abgebildete Exemplar ist ca 70 cm hoch. Die Blätter sind schlank, grau-grün und haben randständige Zähnchen, die zur Blattbasis neigen. Die Zähnchen haben typischerweise eine rötliche Spitze, die auf der Aufnahme leider nicht zu erkennen ist:



Agave parryi, die härteste Agave. Gleichwohl gilt dies nicht für alle A. parryi. Nur Nordarizona Herkünfte sind bis -29°C hart und mäßig tolerant gegenüber Feuchtigkeit. Alle anderen Herkünfte sind sensibler, abgesehen von der Art Agave parryi var. parryi aus Durango, Mexiko. Dort spielt die Höhenlage bis knapp 3.000m eine Rolle bei der ausgezeichneten Frosttoleranz:



Aloe striatula, die einzige halbwegs winterharte Aloe. Typischerweise stammbildend und durch die Verzweigungstendenz buschige Horste bildend. In kühlen Klimaten bleibt sie auch meist immergrün, friert allerdings unter -12°C zurück. Die Regenerationstendenz aus dem Rhizom ist sehr gut, von daher dürften auch Extremwinter kein Limit darstellen, sofern die Pflanzen gemulcht werden:



Und Aloe broomii, empfindlicher als A. striatula. Sie ist wohl nur mit Schutz, d.h. Mulchung und Abdeckung, halbwegs im Freiland haltbar:




© Tropengarten

info@tropengarten.de