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Ceanothus impressus Trel.
Santa Barbara-Blausäckel, Rhamnaceae - Kreuzdorngewächse
Frühlingblüher, V–VI, 50–30 cm hoch, immergrün, mehrjährig

Das Santa Barbara-Blausäckel stammt aus Kalifornien, wo die Pflanzen im Chaparral und lichten Eichen- und Kiefernwäldern auf 0–300 m über Meereshöhe wachsen. Es sind immergrüne, aufrechte, mehr oder weniger stark verzweigende Sträucher. Die Zweige sind braun, meist gerade, rund, biegsam, flaumig behaart und bewurzeln nicht an den Knoten. Die Laubblätter sind länglich eiförmig bis fast rund, flach bis fast tassenförmig, 5–25 mm lang, 2,5–20 mm breit, mehr oder weiger behaart, 4 mm lang gestielt, oberseits dunkelgrün, unterseits blass grün, mit gesägtem Rand und 11–29 Zähnchen. Die Blütenstände sind axillär oder terminal, dolden- bis traubenförmig, 12–35 mm lang, mit hellblauen Einzelblüten. Später bilden sich 3–4 mm breite, gelappte Kapselfrüchte.


Abb. 1 Blüten des Ceanothus impressus im Vollfrühling in einem Privatgarten, 25.05.2007 Abb. 2 Blühender Strauch des Ceanothus impressus im Sortimentstuin Harry van de Laar, Boskoop, 30.05.2020

Abb. 3 Blühender Strauch des Ceanothus impressus im Sortimentstuin Harry van de Laar, Boskoop, 30.05.2020 Abb. 4 Die blauen, traubigen Blütenstände des Ceanothus impressus stehen hier terminal, Privatgarten, 11.07.2003


Der Gattungsname Ceanothus L. stammt von gr. "keanothos", nach einer distelförmigen Sippe und wurde auf die teilweise dornigen Arten der Säckelblumen übertragen. Das Epitheton impressus leitet sich ab von lat. "impressus" (= ein-, angedrückt), nach

Ceanothus impressus ist in milden Lagen von Z 8 winterhart. Er bevorzugt einen heißen und sonnigen Standort. Die Ansprüche an den Boden sind gering. Während der Saison tolerieren die Pflanzen auch starken Rückschnitt.

Referenzen
Genaust, H. 2012: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. – Nikol-Verlag, Hamburg, 701 S.



Zitiervorschlag: Lorek, M. 2020: Ceanothus impressus. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/ceanothus-impressus.html am Tg.Mo.Jahr.

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