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Santolina pinnata Viv.
    synonym: S. chamaecyparissus L. ssp. tomentosa (Pers.) Arcang.
Gefiedertes Heiligenkraut, Asteraceae - Korbblütler
Frühsommerblüher, VII-IX, 20–60 cm hoch, wintergrün, mehrjährig

Santolina pinnata stammt aus dem westlichen Mittelmeergebiet, wo sie von den Pyrenäen bis Italien vorkommt. Manche Autoren sehen sie als eine Unterart des Heiligenkrautes, S. chamaecyparissus. Sie unterscheidet sich von der Art besonders durch die "kugelige", hellgelbe Blüte. Wie andere Heiligenkräuter auch, ist S. pinnata ein kleiner, immergrüner Busch mit dicht stehenden, gefiederten Blättern. Das Epitheton pinnata stammt von lat. "pinnatus" (= gefiedert). 


Abb. 1 Die kugeligen, hell- bis strohgeben Blütenstände von Santolina pinnata erscheinen im Sommer, Privatgarten Abb. 2 Jungpflanze der Santolina pinnata, die schon basal verholzt. Zierliche, gefiederte Laubblätter, Privatgarten

Abb. 3 Anthese (Blütenbildung) mit zahlreichen Blütenköpfchen bei Santolina pinnata in einem Trockenbeet im Sommer


Santolina pinnata ist ein zierlicher, basal verholzender, mediterraner Exot für den Steingarten oder das Yuccabeet. Je heißer und trockener der Standort ist, umso winterhärter ist die Art. Eine lockere Abdeckung im Winter ist empfehlenswert. In kälteren oder regenreicheren Regionen Mitteleuropas empfiehlt sich die Kultur im Kübel. Da S. pinnata moderart wächst und nicht sehr groß wird, ist sie eine durchaus gute Ergänzung für sonnige und trockene Standorte.

Referenz

Genaust, H. 2012: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. – Nikol-Verlag, Hamburg, 701 S.



Zitiervorschlag: Lorek, M. 2016: Santolina pinnata. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/santolina-pinnata.html am Tg.Mo.Jahr.

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