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Schefflera rhododendrifolia (Griff.) Frodin
  synonym: Agalma glaucum Seem.
                 Agalma tomentosum (Buch.-Ham.) Seem.
                 Hedera tomentosa Buch.-Ham.
                 Heptapleurum glaucum (Seem.) C. B. Clarke
                 Heptapleurum impressum C. B. Clarke
                 Panax rhododendrifolius Griff.
                 Schefflera impressa (C. B. Clarke) Harms
Rhododendronblättrige Strahlenaralie, Rhododendronblättrige Schefflera, Araliaceae - Araliengewächse
Sommerblüher, VIII–IX, bis 20 m hoch, immergrün, mehrjährig

Schefflera rhododendrifolia ist ein immergrüner Baum aus dem östlichen Himalaya (Bhutan, China, Indien und Nepal), wo die Pflanzen in immergrünen Hartlaubwäldern in Höhen von 2.500–3.200 m über NN wachsen. Es sind einhäusige Bäume mit grünbrauner bis braunschwarzer, weicher, glatter Borke und lockerer Verzweigung. Junge Triebe sind grün, braun bis schwarz. Die Laubblätter haben einen bis 30 cm langen Blattstiel und sind in 5–9 Abschnitte geteilt. Die Abschnitte haben einen 1–2,5 cm langen Stiel, sind schmal elliptisch bis oval-lanzettlich, 12–20 cm lang,  3–5 cm breit, ledrig, unterseits dicht grau-weiß flaumhaarig und später kahl, oberseits immer kahl. Junge Laubblätter haben gelegentlich gesägte Ränder oder sind fast oder angedeutet fiederteilig. Der Blütenstand ist eine terminale, 20 cm lange Gesamtrispe mit mehreren bis 18 cm langen doldigen Seitenästen. Die Einzelblüten haben einen 5–10 mm langen Stiel und einen 3 mm langen, 5-zähnigen Kelch. Später bilden sich kugelige, 4–5 mm große Früchte mit persistierendem Griffel. Im Trockenzustand bilden die Früchte 5 Kanten aus.

Abb. 1 Junger Zweig der Schefflera rhododendrifolia mit schwarz-grüner Färbung, Privatgarten, 12.04.2018 Abb. 2 Junges Laubblatt der Schefflera rhododendrifolia mit gestielten Abschnitten, Privatgarten, 12.04.2018


Der Gattungsname Schefflera J. R. Forst. & G. Forst. wurde zu Ehren des deutschen Naturforschers Johann Peter Ernst von Scheffler (1739–1809) etabliert, der Beiträge zum Tentamen Florae Gedanensis von Gottfried Reygers (1704–1788) lieferte und mit den Forsters befreundet war. Das Art-Epitheton rhododendrifolia bezieht sich auf die der Gattung Rhododenrdron L. ähnlichen Laubblätter.

Entsprechend ihrer Herkunft aus den mittleren Höhenlagen der Gebirge verträgt Schefflera rhododendrifolia durchaus einiges an Frost. Inwiefern die Pflanzen sich zumindest in den wintermilden Regionen als hart erweisen, bleibt abzuwarten. In England und Belgien haben sie schon –11 °C schadlos überstanden. Langfristversuche fehlen allerdings noch, insbesondere in Mitteleuropa. Am besten sucht man sich einen halbschattigen bis schattigen Standort unter Bäumen aus, damit die Pflanzen ihr ganzes tropisches Potential entfalten können. Der Boden sollte locker sein, humos, nicht zu trocken aber ohne Staunässe.

Referenzen
Huxley, A., Griffiths, M. & Levy, M. 1999: The New Royal Horticultural Society Dictionary of Gardening. – Band I–IV, Macmillan Reference Ltd., London.



Zitiervorschlag: Lorek, M. 2018: Schefflera rhododendrifolia. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/schefflera-rhododendrifolia.html am Tg.Mo.Jahr.

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