Cestrum parqui Hepper & P.-M. L. Jaeger
synonym:
Cestrum campestre Griseb.
Cestrum conglomeratum Ruiz & Pav.
Cestrum foetidissimum var. pallidisimum Dunal
Cestrum glaucescens Sendtn.
Cestrum jamaicense var. parqui Lam.
Cestrum lorentzianum Griseb.
Cestrum mandonii Rusby
Cestrum plicatum Francey
Cestrum pubens Griseb.
Cestrum salicifolium Kunth ex Spreng.
Cestrum virgatum Ruiz & Pav.
Chilenischer Hammerstrauch, Solanaceae - Nachtschattengewächse
(Nord-)Sommer-, Herbstblüher, VIII–XI, 50–200 cm hoch, immergrün, mehrjährig
Der Chilenische Hammerstrauch stammt aus Südamerika, wo die Pflanzen entlang von Wasserläufen, in lichten Wäldern, Strauchgesellschaften, auf Weiden und Ruderalflächen auf 0–2.000 m über Meereshöhe vorkommen.
Es sind aufrecht bis bogig überhängend wachsende Sträucher mit kahlen oder flaumig behaarten Stämmen; achselständige Stämme haben 1–3 reduzierte Tragblätter. Die Laubblätter sind schmal eiförmig bis länglich-elliptisch, 4,1–8,7 cm lang, 1,2–3 cm breit, ganzrandig und kahl; der Blattstiel ist 6–10 mm lang.
Die Blütenstände sind 1–6-blütige, achselständige Rispen oder Büschel; die Einzelblüten sind sitzend oder kurz gestielt und 3–5-zählig; die Kelche sind 4,5–5,5 mm lang, 2–2,8 mm breit mit 3–5 aufrechten, 1,2–1,5 mm langen Zipfeln; die Kronen sind gelb bis blass grün mit 4–4,5 mm langen Lappen. Später bilden sich schwarze, 7–9 mm lange und 3–6,5 mm breite Beerenfrüchte.
Der Gattungsname Cestrum L. stammt von gr. "kestron" (= spitzes Eisen, Pfriem), nach dem Zahn in der Mitte der Staubblätter. Das Epitheton parqui stammt vom chilenischen Vernakularnamen 'Parqui'.
Cestrum parqui sind dekorative Exoten, allerdings nicht winterhart in Mitteleuropa. Für eine Kübelkultur sind es sicherlich sehr interessante Pflanzen.
Referenzen
Genaust, H. 2012: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. – Nikol-Verlag, Hamburg, 701 S.
Zitiervorschlag: Lorek, M. 2026: Cestrum parqui. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/cestrum-parqui.html am Tg.Mo.Jahr.