Mahonia fremontii (Torr.) Fedde
synonym:
Alloberberis fremontii (Torr.) C. C. Yu & K. F. Chung
Berberis fremontii Torr.
Silber-Mahonie, Berberidaceae - Berberitzengewächse
Frühsommerblüher, IV–VI, 1–4,5 m hoch, immergrün, mehrjährig
Die Silber-Mahonie stammt aus dem südlichen Nordamerika, wo die Pflanzen in Wüsten und Kiefern-Wacholder-Wäldern auf 1.100–3.400 m über Meereshöhe vorkommen.
Es sind immergrüne Sträucher mit langen Haupttrieben und kurzen Seitentrieben. Die Stängel sind unbewehrt, kahl, hellbraun oder grau-lilafarben. Die Laubblätter sind 5–11-fiedrig, 15–30 cm lang, oberseits bereift, unterseits papillös; die Fiederblätter sind meist gestielt, randständig gekräuselt, gezähnt oder gelappt, mit 2–5 Zähnen von 2–6 mm Länge, die in 0,8–2,2 cm langen Stacheln enden; das terminale Fiederblatt ist 1–4 cm lang, 0,7–2,5 cm breit; die seitlichen sind elliptisch bis eiförmig oder kreisförmig.
Die Blütenstände sind lockere, 3–6-blütige, 2,5–6,5 cm lange Trauben. Die Hochblätter sind häutig. Die Einzelblüten sind leuchtend gelb, radiärsymmetrisch, mit 6 äußeren und 6 inneren Perigonblättern. Später bilden sich kugelige, gelbe oder rote bis braune, mehr oder weniger bereifte, 12–18 mm im Durchmesser große Beerenfrüchte.
Der Gattungsname Mahonia Nutt. wurde zu Ehren des amerikanischen Botanikers Bernard McMahon (1775–1816) etabliert. Das Epitheton fremontii wurde zu Ehren von John Charles Frémont (1813–1890) etabliert, einem nordamerikanischen Naturforscher.
Mahonia fremontii ist eine architektonisch ansprechende Mahonie mit metallisch silbrigem Laub. Sie eignet sich für den sonnigen Standort.
Referenzen
Genaust, H. 2012: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. – Nikol-Verlag, Hamburg, 701 S.
Huxley, A., Griffiths, M. & Levy, M. 1999: The New Royal Horticultural Society Dictionary of Gardening. – Band I–IV, Macmillan Reference Ltd., London.
Zitiervorschlag: Lorek, M. 2026: Mahonia fremontii. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/mahonia-fremontii.html am Tg.Mo.Jahr.