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Quercus shumardii Buckley
synonym:
  Quercus schneckii Britton
Shumards Rot-Eiche, Fagaceae - Buchengewächse
Frühlingblüher, IV–V, bis 35 m hoch, sommergrün, mehrjährig

Shumards Rot-Eiche stammt aus dem Südosten Nordamerikas, wo die Pflanzen an Bach- und Flussufern sowie auf feuchten bis nassen Standorten auf 0–500 m über Meereshöhe vorkommen.

Es sind sommergrüne, meist einstämmmige Bäume bis 35 m Höhe. Die Borke ist dunkel bis schwarz braun und flach gefurcht. Junge Zweige sind grau bis hellbraun, 1,5–4,5 mm im Durchmesser groß und kahl. Die Laubblätter haben einen 2–6 cm langen, kahlen Blattstiel, sind breit elliptisch bis verkehrt-eiförmig, unterseits entlang der Blattadern behaart, oberseits glänzend und kahl, 10–20 cm lang, 6–15 cm breit, am Rand mit 5–9 Lappen und 15–50 Grannenspitzen; die Lappen sind länglich oder zum Ende hin verbreitert.

Die Eicheln reifen im zweiten Jahr, sind eiförmig bis länglich, gelegentlich fast kugelig, 14–30 mm lang, 10–20 mm breit, kahl und 1/4–1/3 vom Becher (Cupula) bedeckt; der Becher ist untertassen- bis becherförmig, 7–12 mm hoch, 15–30 mm breit, außen kahl oder fein behaart, innen hell- bis rotbraun, kahl oder mit einem Haarring um die Ansatznarbe; die Schuppen besitzen häufig helle Ränder, ihre Spitzen sind dicht angedrückt, stumpf oder spitz.


Abb. 1 Laubblätter der Quercus shumardii in der Arlington National Cemetary, Virginia, 16.10.2019
Abb. 2 Dunkelbraune Borke der Quercus shumardii in der Arlington National Cemetary, Virginia, 16.10.2019
Abb. 3 Tief gebuchtete Laubblätter der Quercus shumardii, Park von Schloss Dyck, Niederrhein, 24.05.2026
Abb. 4 Frisch austreibende Laubblätter der Quercus shumardii im Park von Schloss Dyck, Niederrhein, 24.05.2026
Abb. 5 Alter Baum der Quercus shumardii in der Arlington National Cemetary, Virginia, 16.10.2019


Der Gattungsname Quercus L. wurde schon im Altertum genutzt, lat. "quercus" bezeichnete Q. robur L., die Stiel-Eiche. Die etymologische Wurzel des Wortes bleibt unklar. Das Epitheton shumardii wurde zu Ehren des amerikanischen Naturforschers Benjamin Franklin Shumard (1820–1869) etabliert. Siehe auch Quercus.

Shumards Rot-Eiche ist in Mitteleuropa bis Z 7 winterhart. Sie bevorzugt eher feuchtere Böden, kann jedoch als etablierter Baum auch Trockenphasen gut überstehen. Trotz ihres Namens kommt die Art gut mit den meisten Gartenböden zurecht. An den Boden stellen die Pflanzen daher kaum Ansprüche, sie bevorzugen warme, sonnige Standorte.

Referenzen
Genaust, H. 2022: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. – Nikol-Verlag, Hamburg, 701 S.


Zitiervorschlag: Lorek, M. 2026: Quercus shumardii. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/quercus-shumardii.html am Tg.Mo.Jahr.