Quercus wislizeni A. DC.
synonym:
Quercus parvula Greene
Kalifornische Berg-Eiche, Fagaceae - Buchengewächse
Frühlingblüher, IV–VI, bis 22 m hoch, immergrün, mehrjährig
Die Kalifornische Berg-Eiche stammt aus Kalifornien, wo die Pflanzen in Eichenwäldern, Eichen-Savannen und dem Chaparral (immergrüne Strauchgesellschaften) auf 300–1.900 m über Meereshöhe vorkommen.
Es sind immergrüne Sträucher oder Bäume. Die Borke ist fast schwarz und tief längsrissig. Junge Zweige sind kahl oder flaumig behaart, braun bis rot-braun. Die Laubblätter sind rundlich bis länglich oder eiförmig, 2,5–7 cm lang, 2–5 cm breit, ganzrandig oder stachelig und beidseits kahl; die Blattstiele sind 5–20 mm lang, kahl oder flaumhaarig.
Die Eicheln reifen im zweiten Jahr, sind schmal konisch oder länglich, 2,1–4,4 cm lang, 0,8–1,4 cm breit, kahl, mit einem kahlen oder flaumhaarigen, U-förmigen Becher, der 1/3 bis 2/3 der Eichel umfasst.
Der Gattungsname Quercus L. wurde schon im Altertum genutzt, lat. "quercus" bezeichnete Q. robur L., die Stiel-Eiche. Die etymologische Wurzel des Wortes bleibt unklar. Das Epitheton wislizeni wurde zu Ehren von Friedrich Adolph Wislizenus (1810–1889) etabliert, einem amerikanischen Botaniker. Siehe auch Quercus.
Die Kalifornische Berg-Eiche wird nur selten in Mitteleuropa kultiviert. Dabei ist sie ein dekorativer, oft bizarr wachsender, immergrüner Baum. Die Pflanzen sind robust und trockenverträglich, sofern etabliert.
Referenzen
Genaust, H. 2012: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. – Nikol-Verlag, Hamburg, 701 S.
Zitiervorschlag: Lorek, M. 2026: Quercus wislizeni. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/quercus-wislizeni.html am Tg.Mo.Jahr.