Trillium luteum (Muhl.) Harb.
synonym:
Trillium sessile var. luteum Muhl.
Trillium underwoodii var. luteum (Muhl.) J.F. Macbr.
Trillium viride var. luteum (Muhl.) Gleason
Gelbes Dreiblatt, Melanthiaceae - Germergewächse
oder: Trilliaceae - Waldliliengewächse, Einbeerengewächse
Vollfrühlingblüher, V–VI, 14–40 cm hoch, vorsommergrün, mehrjährig
Das Gelbe Dreiblatt stammt aus dem Südosten Nordamerikas, wo die Pflanzen in Laubmischwäldern, felsigen Flussufern und Ebenen, Freiflächen und Feldern bevorzugt auf kalkhaltigem Untergrund in Höhen von 200–400 m über Meereshöhe vorkommen.
Die Pflanzen haben ein horizontal sich ausbreitendes, dickes Rhizom. Die Stängel sind unverzweigt, 14–40 cm hoch, kahl, stielrund und aufrecht. Die 3 Laubblätter (nach manchen Autoren Hochblätter) stehen in einem Quirl, sind sitzend, eiförmig-elliptisch bis mehr oder weniger kreisförmig, 6,5–17 cm lang, 6,5–9,8 cm breit und grün mit Flecken.
Die Blüten stehen aufrecht oberhalb der Laubblätter und duften nach Zitrone. Die äußeren Perigonblätter (nach manchen Autoren Kelchblätter) sind ausgebreitet, grün, länglich-lanzettlich bis länglich-elliptisch, 22–47 mm lang, 8–9 mm breit und ganzrandig: die inneren Perigonblätter (nach manchen Autoren Kronblätter) sind grünlich-gelb bis zitronengelb, nicht spiralig verdreht, elliptisch-lanzettlich bis verkehrt-lanzettlich, 3,4–6,6 cm lang, 1–2,1 cm breit, ganzrandig und am breitesten nahe der Basis; die Staubblätter sind aufrecht und 11–18 mm lang. Später bilden sich grüne bis grünlich-weiße, gelegentlich dunkel gestreifte, eiförmige, 6-kantige, 3,5 cm lange und 2 cm breite Früchte.
Der Gattungsname Trillium L. stammt von gr. "tri" (= drei) und gr. "phyllon" (= Blatt), zu 3-blättrig, nach den 3-zähligen Laubblättern. Das Epitheton luteum stammt von lat. "luteus" (= gelb), nach der Farbe der Blütenkronen.
Trillium luteum sind dekorative Frühlingblüher für den Gehölzgarten auf neutralen bis kalkhaltigen Böden.
Referenzen
Genaust, H. 2012: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. – Nikol-Verlag, Hamburg, 701 S.
Jäger, E. J., Ebel, F., Hanelt, P. & Müller, G. K. 2007: Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, Band 5, Krautige Nutz- und Zierpflanzen. – Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 874 S.
Zitiervorschlag: Lorek, M. 2025: Trillium luteum. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/trillium-luteum.html am Tg.Mo.Jahr.