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Banksia littoralis R. Br.
Küsten-Banksie, Proteaceae - Proteagewächse, Silberbaumgewächse
Frühling-Sommerblüher, III–VII, bis 12 m hoch, immergrün, mehrjährig

Banksiae littoralis sind Bäume oder Sträucher bis 12 m Höhe die aus dem Südwesten Australiens in küstennahen Gebieten stammen. Bevorzugt wachsen sie dort im Buschland oder niedrigen, besonders im Winter nebeligen Wäldern bei Jahresniederschlägen von 600–900 mm/a. Oft haben die Pflanzen einen bizarren, asymmetrischen Habitus mit feinschuppiger Borke. Die Laubblätter stehen in Quirlen, sind bis 23 cm lang und 10 mm breit, haben einen eingerollten Rand und sind leicht gezähnelt. Die Blütenstände sind terminal, bis 20 cm lang und tragen zitronengelbe Blüten.


Abb. 1 Grob mosaikartig abschilfernde Borke der Banksia littoralis, Botanischer Garten Bonn, 07.09.2016 Abb. 2 Blattschopf von Banksia littoralis mit den schmal lanzettlichen Laubblättern, Botanischer Garten Bonn, 07.09.2016

Abb. 3 Im Wind reflektiert die Laubkrone von Banksia littoralis das Licht, da die Unterseite der Laubblätter grau-weißlich bis hellgrün ist, Botanischer Garten Bonn, 07.09.2016 Abb. 4 Frischer Austrieb der Banksia littoralis. Unterseits sind die Laubblätter dicht weiß wollig und oberseits anfangs leicht flaumhaarig, erst später kahl, Privatgarten, 20.08.2016

Abb. 5 Junge Laubblätter der Banksia littoralis mit rötlichen, leicht flaumig behaarten Zweigen und schon gezähnelten Blatträndern, Privatgarten, 20.08.2016


Der Gattungsname Banksia L.  f. wurde zu Ehren des englischen Naturforschers Joseph Banks (1743–1820) etabliert. Das Epitheton littoralis stammt von lat. "litoralis" (= Ufer), nach den küstennahen Standorten der Art.

Banksia littoralis ist eine langsam wachsende Art, die oft einen bizarren, asymmetrischen Wuchs aufweist und erst spät Größe und Habitus eines Baumes erreicht. Diese Art eignet sich gut für die Kübelhaltung und eine Überwinterung im ventilierten, kalten Gewächshaus. Die Frosttoleranz dürfte für Z 9 reichen und liegt bei –3 °C bis –5 °C. Die Schnittverträglichkeit ist gut, auch in älterem Holz. Zur Kultur siehe auch Banksien-Seite.

Referenzen
Genaust, H. 2012: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. – Nikol-Verlag, Hamburg, 701 S.
George, A. S. 1987: The Banksia Book. – Kangaroo Press, Kenthurst, 240 S.



Zitiervorschlag: Lorek, M. 2016: Banksia littoralis. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/banksia-littoralis.html am Tg.Mo.Jahr.

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