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Bupleurum falcatum L.
Sichelblättriges Hasenohr, Apiaceae - Doldenblütler
Hochsommerblüher, VII–VIII, 20–100 cm hoch, sommergrün, mehrjährig

Das Sichelblättrige Hasenohr ist in Mitteleuropa mäßig häufig und siedelt gerne auf Trockenfluren, an warmen und kalkhaltigen Säumen oder entlang von unbefestigten Verkehrswegen. Richtung Norden wird es sehr selten. Das Verbreitungsgebiet reicht von Mittel- und Südeuropa bis nach Asien. Die Pflanzen sind ästig verzweigt, kahl, am Grund fast ohne abgestorbene Blätter. Die Blätter sind 5–7-nervig, mit Zwischennerven, sitzend, die oberen lanzettlich, die unteren länglich elliptisch. Die Blütendolden sind 3–12-strahlig, gelblich



Abb. 1 Pflanze des Bupleurum falcatum vor einer Mauer in den Weinbergen bei Dorsheim, Rheinland-Pfalz, 15.08.2015, 177 m, 49° 55' 34 N, 07° 53' 34 O Abb. 2 Dolde des Bupleurum falcatum, Weinberge bei Dorsheim, Rheinland-Pfalz, 15.08.2015, 177 m, 49° 55' 34 N, 07° 53' 34 O

Der Gattungsname Bupleurum L. leitet sich ab von gr. "bous" (= Rind) und gr. "pleuron" (= Rippe), zu Ochsenrippe, als Referenz auf die ganzrandigen, parallelnervigen Laubblätter der Gattung, die einer Rippe ähneln. Das Epitheton falcatum stammt von lat. "falcatus" (= sichelförmig gebogen) und beschreibt die Form der Laubblätter.zugrunde.

Das Sichelblättrige Hasenohr ist eine hübsche Staude für den sonnigen und warmen Standort im Garten. Mediterranes Design, Yucca- oder Steingarten wären attraktive Einsatzorte. Ideal ist ein trockener, kalkhaltiger Standort.

Referenzen
Genaust, H. 2012: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. – Nikol-Verlag, Hamburg, 701 S.
Haeupler, H. & Muer, T. 2007: Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. – Ulmer-Verlag, Stuttgart, 789 S.



Zitiervorschlag: Lorek, M. 2015: Bupleurum falcatum. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/bupleurum-falcatum.html am Tg.Mo.Jahr.

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