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Pyrus amygdaliformis Vill.
Mandelblättrige Birne, Rosaceae - Rosengewächse
Frühling-(Herbst-)blüher, IV–V(IX–XI), 1–6 m hoch, sommergrün, mehrjährig

Die Mandelblättrige Birne stammt aus dem mediterranen Raum, wo die Pflanzen in Strauchgesellschaften, lichten Wäldern oder Felshabitaten wachsen. Es sind sparrig wachsende, dornige Sträucher oder kleine Bäume. Die Borke ist tief rissig, dunkel- bis graubraun und schilfert in eckigen Platten. Die Laubblätter sind eiförmig bis lanzettlich, undeutlich gezähnt oder ganzrandig und unetrseits anfangs behaart, später verkahlend. Die Blüten stehen in Dolden zu 8–12 und haben 7–8 mm langen, weiße Kronblätter. Später bilden sich 1,5–3 cm große, kugelige Früchte, die bitter und adstringierend sind.



Abb. 1 Fruchtender Baum der Pyrus amygdaliformis zusammen mit dem Klebrigen Alant, Dittrichia viscosa (L.) Greut., auf einer Weide bei Costa Rei, Sardinien, 77 m, 39° 14' 55 N, 09° 33' 17 O, 20.10.2016 Abb. 2 Graubraune Borke der Pyrus amygdaliformis auf einer Weide bei Costa Rei, Sardinien, 18 m, 39° 17' 09 N, 09° 34' 42 O, 13.10.2016

Abb. 3 Weiße Blüten von Pyrus amygdaliformis auf einer Weide bei Costa Rei, Sardinien, 18 m, 39° 17' 09 N, 09° 34' 42 O, 13.10.2016 Abb. 4 Blühender Strauch der Pyrus amygdaliformis auf einer Weide bei Costa Rei, Sardinien, 18 m, 39° 17' 09 N, 09° 34' 42 O, 13.10.2016

Abb. 5 Blühende Sträucher der Pyrus amygdaliformis zusammen mit fruchtenden Mastixsträuchern, Pistacia lentiscus L., in der Macchie bei Porto Tramatzu, Sardinien, 101 m, 39° 27' 20 N, 09° 37' 19 O, 16.10.2015 Abb. 6 Fruchtende Sträucher der Pyrus amygdaliformis auf einer Lichtung im Hartlaubwald nahe der Cala Pira, Sardinien, 114 m, 39° 10' 07 N 09° 33 09 O, 17.10.2016

Abb. 7 Rundliche Früchte von Pyrus amygdaliformis auf einer Lichtung im Hartlaubwald nahe der Cala Pira, Sardinien, 114 m, 39° 10' 07 N 09° 33 09 O, 17.10.2016



Der Gattungsname Pyrus L. leitet sich ab von lat. "pirus" (= Birnbaum), das Benennungsmotiv bleibt allerdings ungeklärt. Das Art-Epitheton amygdaliformis stammt von gr. "amygdalea" (= Mandelbaum) und lat. "-formis" (= -förmig), zu mandelförmig, nach der Ähnlichkeit der Laubblätte.

Pyrus amygdaliformis sind winterhart bis Z 7 und sind eine hübsche Ergänzung für den Gehölzgarten.

Referenzen
Genaust, H. 2012: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. – Nikol-Verlag, Hamburg, 701 S.
Schönfelder, I. & Schönfelder, P. 2002: Kosmos Atlas Mittelmeer- und Kanarenflora. – Kosmos-Verlag, Stuttgart, 303 S.



Zitiervorschlag: Lorek, M. 2016: Pyrus amygdaliformis. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/pyrus-amygdaliformis.html am Tg.Mo.Jahr.

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