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Trifolium campestre Schreb.
Feld-Klee, Fabaceae - Hülsenfruchtgewächse, Hülsenfrüchtler
Frühsommerblüher, VI–VII, 20–40 cm hoch, sommergrün, ein-, zweijährig

Der Feld-Klee tritt in Mitteleuropa verbreitet bis gemein auf und besiedelt eher trockenere Rasen, sowie Ruderalstandorte an Wegen, Steinbrüchen oder Äcker. Die Pflanzen bevorzugen basenreiche Böden. Das Verbreitungsgebiet ist europäisch. Vorkommen in Afrika, Amerika und Australien sind eingeführt. Es sind niederliegend bis aufsteigend wachsende Pflanzen. Das mittlere Blättchen hat deutlich längere Stielchen als die seitlichen. Die Blättchen sind verkehrt eiförmig. Es gibt eiförmige Nebenblätter. Die Blütenköpfchen sind 20–30-blütig, 7–12 mm breit und haben gelbe, 3–5 mm lange Kronen. Abgeblüht sind die Kronen braun. Die Fahnen der Kronen sind deutlich längs gefurcht.

Sehr ähnlich ist der Gold-Klee, Trifolium aureum Pollich, der sich nur geringe Merkmalsunterschiede aufweist. Bei den Blättchen sind gleich lang gestielt, die Nebenblätter sind länglich lanzettlich und die Blütenköpfchen sind etwas größer, bei kürzerer Blütezeit.


Abb. 1 Von den 3-teiligen Laubblättern des Trifolium campestre ist das mittlere deutlich länger gestielt als die seitlichen. Wiesenstreifen an einer Weide auf Langeoog, 26.07.2016, 2 m, 53° 44' 01 N, 07° 28' 11 O, Abb. 2 Die Stängel des Trifolium campestre sidn behaart. Wiesenstreifen an einer Weide auf Langeoog, 26.07.2016, 2 m, 53° 44' 01 N, 07° 28' 11 O,

Abb. 3 Blütenköpfchen des Trifolium campestre. Wiesenstreifen an einer Weide auf Langeoog, 26.07.2016, 2 m, 53° 44' 01 N, 07° 28' 11 O,


Der Gattungsname Trifolium L. stammt von gr. "tri" (= drei) und gr. "phyllon" (= Blatt), zu dreiblättrig, nach den 3-zähligen Laubblättern. Das Epitheton campestre stammt von lat. "campester" (= Feld), nach dem Standort der Pflanzen.

Trifolium campestre sind dekorative Sommerblüher für den naturnahen Garten oder als Beipflanzung zu Gehölzen an einem sonnigen Standort.

Referenzen
Genaust, H. 2012: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. – Nikol-Verlag, Hamburg, 701 S.
Haeupler, H. & Muer, T. 2007: Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. – Ulmer-Verlag, Stuttgart, 789 S.
Jäger, E. J. 2011: Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland. Gefäßpflanzen: Grundband. – Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 930 S.



Zitiervorschlag: Lorek, M. 2017: Trifolium campestre. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/trifolium-campestre.html am Tg.Mo.Jahr.

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